SsangYong Kyron – hässlicher als der Fiat Multipla?

Lange Zeit war ich der Meinung, dass der Fiat Multipla der 1. Generation das hässlichste Auto auf diesem Planeten sei. Mit dieser Meinung stand ich auch nicht alleine da, denn in zahlreichen Top-10-Listen stand er auch gerne an der Spitze. Als ich irgendwann in der Eifel unterwegs war, näherte ich mich allerdings dieser extrem unansehnlichen Heckpartie: merkwürdige Knicke und Falten, eine im Verhältnis zur Fahrzeuggröße viel zu kleine Heckscheibe, dafür aber riesige Rückleuchten, die wie die Schutzschilder edler Ritter aus dem Mittelalter aussahen.

Ssangyong Kyron HeckAls ich näher kam, konnte ich lesen, um was für ein Fahrzeug es sich handelt, was aber freilich nicht bedeutet, dass ich weiß, wie man es richtig ausspricht: ein SsangYong Kyron spielte den Bremsklotz in der Landschaft. Während ich weiterhin versuchte, den Würgereiz zu unterdrücken, gelang meiner damaligen Beifahrerin eine Aufnahme von der Seite.

Ssangyong Kyron SeitenansichtDiese Seitenpartie lässt den Designer des südkoreanischen Geländewagenimitats, ein Brite, der eigentlich MGs (die Automarke, nicht Maschinengewehre) entwirft, auch nicht in einem besseren Licht dastehen. Unter der Haube des hässlichen Klotzes werkelt übrigens Mercedes-Diesel-Technik.

Ssangyong Kyron FrontApropos Motor und Haube: die Front ist auch nicht viel ansehnlicher. Erstaunlich, dass der Wagen dennoch die Verkaufserwartungen übertroffen hat und auch in Europa und dort vor allen Dingen im Pininfarina-verwöhnten Italien sehr beliebt ist. Unverständlich, oder? Immerhin wurde mit einem Facelift das Ganze ein wenig entschärft, andere Leuchten an Front und Heck lassen die leider beibehalten zerklüftete Karosse etwas harmonischer wirken. Wem ‘s gefällt …

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