Hierzulande eher selten: Renault 4CV

Auf den ersten Blick hat er wirklich viele Gemeinsamkeiten mit dem VW Käfer. Der Renault 4CV ist genauso ein Nachkriegsfahrzeug, das mit spartanischer Art für die Massen erschwinglich sein sollte. Breite Kotflügel, einen Vierzylinder im Heck, der seine Leistung über die Hinterachse auf die Straße überträgt – beide Fahrzeuge bieten dies.

Renault 4CV Cremeschnittchen vorne linksAber es gibt auch Unterschiede. So hat der Renault zum Beispiel vier Türen, die allesamt an der B-Säule angeschlagen sind, was die vorderen zu so genannten Selbstmördertüren macht. Und während unter der Haube des Käfers ein luftgekühlter Boxermotor werkelte, kam beim hier gezeigten Renault 4CV ein wassergekühlter Reihenvierzylinder zum Einsatz, der aus 741 ccm Hubraum 21 bzw. 26 PS schöpfte.

Renault 4CV Cremeschnittchen Front Logo

Renault 4CV Cremeschnittchen innenDas reichte, um den im Volksmund “Cremeschnittchen” genannten Oldtimer mit seinen 3,66 Länge und einem Gewicht von rund 600 kg mittels 3-Gang-Schaltgetriebe auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 100 km/h zu bringen. Wahrlich keine Rakete, da hatte das deutsche Pendant dem Franzosen doch ein paar km/h voraus.

Renault 4CV Cremeschnittchen hinten linksObwohl der von 1947 bis 1961 angebotene Wagen rund 1,1 Millionen mal gebaut wurde, spielt er auf dem hiesigen Gebrauchtwagenmarkt keine Rolle. Auf einer großen Gebrauchtwagenseite im Internet fand ich gerade einmal 7 Stück – und alle standen in Frankreich. Eigentlich merkwürdig. Sind die so schlecht? Oder so gut, dass die hier niemand verkauft?

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