Unterwegs: Suzuki ALLGRIP Xpedition Irland 2017

Links, links, links! Nein, hier geht es mitnichten um eine politische Gesinnung, sondern vielmehr um die ständige Erinnerung daran, dass in Irland natürlich Linksverkehr herrscht. Dorthin hatte Suzuki zur ALLGRIP Xpedition geladen. Dabei gab es zwei große Themen: dem Namen nach nicht schwer zu erraten ging es natürlich um das Thema Allrad. Und die Präsentation des neuen Suzuki Ignis, der ebenfalls in einer allradgetriebenen Version erhältlich ist.

So einen Suzuki Ignis durften wir dann am ersten Tag auf der Straße vom Flughafen zum eigentlichen Veranstaltungsort pilotieren. Es ging durch die Stadt und diverse Kreisverkehre (im Linksverkehr arg gewöhnungsbedürftig), über Autobahnen und enge Landstraßen ohne Fahrbahnmarkierungen. Dafür mit Mauern und Gräben direkt an der Fahrbahn. Für den nur 1,66 m schmalen Ignis kein Problem. Andernfalls fährt mit zwei Rädern durch den Dreck – auch kein Problem.

Wir sitzen in einem weißen Suzuki Ignis, der außen wie innen durch blaue Farbakzente schon ein wenig widerspiegelt, welche Klientel er ansprechen möchte. Die Ausstattung ist in diesem von uns gefahrenen Vorserienmodell gut, der Preis aber auch entsprechend hoch. 17.350 Euro möchte der Hersteller gerne für den Suzuki Ignis 1.2 Dualjet ALLGRIP in der Ausstattungslinie Intro Edition+ haben. Dafür soll der neue Micro-SUV, wie er in der Werbung bezeichnet wird, einzigartig anders sein. Gerade in der Allradversion mag dies sicherlich zutreffen.

Das genau dieses Allradsystem ein recht einfaches ist, erfahren wir am nächsten Tag. Es geht ins Gelände – allerdings nur ins leichte. Es gibt keine Einstellmöglichkeiten beim ALLGRIP AUTO genannten System im Ignis. Das bedeutet in der Praxis, das der kleine SUV im Normalbetrieb als Fronttriebler unterwegs ist und das System automatisch entscheidet, ob bei schwindender Traktion vorn ein Antrieb der Hinterachse zusätzlich notwendig ist.

Im zweiten Umlauf geht es dann mit Suzuki Vitara S und Co. erneut ins Gelände. Die Schwierigkeit des Parcours wird erhöht, dass ALLGRIP SELECT genannte System zeigt, was es kann. Verschiedene Modi lassen sich über einen Drehschalter einstellen. Somit findet sich der Wagen auf jedem Untergrund zurecht. Noch etwas mehr kann man im Suzuki Jimny eingreifen. Der kleine Allradler verfügt über das ALLGRIP PRO bezeichnete System, dass neben der Wahl zwischen 2- oder Vierradantrieb auch noch eine Untersetzung zulässt. Bei ohrenbetäubend hoher Drehzahl meistert der schmale Förstertraum jegliche Steigung mit matschig-losem Untergrund ohne Probleme.

Zu guter Letzt nutzen wir den Trip ins Gelände, lernen Axtwerfen und Feuermachen und wissen seitdem, dass auch die Herren der Schöpfung immer Tampons am Mann haben sollten. Dann geht es mit dem Ignis auch schon wieder zurück zum Flughafen. Auch hier präsentiert sich der Suzuki mit seinen 90 PS als durchaus ausreichend motorisiert, um gut im Verkehr mitzuschwimmen. Weiteres ist sicherlich erst nach einem ausgiebigeren Praxistest zu sagen, aber der Ersteindruck ist wirklich gut. Vielleicht bis bald, kleiner Ignis!

Weitere Bilder zur Veranstaltung und den verschiedenen Modellen aus dem Hause Suzuki findet ihr in der nachfolgenden Galerie:

Ein Gedanke zu „Unterwegs: Suzuki ALLGRIP Xpedition Irland 2017

  • 16. Juli 2017 um 19:38
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    sieht nicht so schön aus aber hat bestimmt alles was mann von einem jeep erwartet …..

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