Peugeot 204 – ein Schritt in Richtung Moderne

Der 204 war für Peugeot ein Schritt in die richtige Richtung. Der neu konstruierte Wagen brach mit vielen Traditionen, wie sie bei den damals größeren Modellen wie beispielsweise Peugeot 403 und 404 noch zum Einsatz gekommen waren. Der Peugeot 204 war der erste Peugeot mit Frontantrieb. Und das 1965. Der 204 bediente bis 1977 den Markt den Unteren Mittelklasse, in der es geraume Zeit kein Modell des französischen Herstellers gegeben hatte.

Peugeot 204 Break FrontDer kleine Franzose war in vier Karosserievarianten erhältlich: fast über die gesamte Bauzeit als klassentypische Limousine mit vier Türen, von 1967 bis 1977 als Kombi namens Peugeot 204 Break und von 1967 bis 1970 auch als zweitürges Cabriolet und Schrägheck mit der Bezeichnung Coupé“. Ab 1970 wurden diese als 304 angeboten, der ab 1969 die größere und besser motorisierte Weiterentwicklung des 204 war, obwohl der 204 als Limousine und Kombi dennoch parallel weitergebaut wurden.

Der Peugeot 204 hatte einen quer eingebauten Benzinmotor, der aus 1.130 ccm Hubraum maximal 53 PS schöpfte. Die Kraftübertragung erfolgte mittels Vier-Gang-Schaltgetriebe. 1968 gesellte sich der damals kleinste PKW-Diesel dazu, der aus nicht ganz 1,3 Litern Hubraum immerhin 40 PS mobilisierte. Beim 204 ebenfalls ein Novum waren die erstmals serienmäßig an einem Peugeot verbauten Scheibenbremsen an der Vorderachse.

Die Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist nicht sonderlich groß, in Deutschland scheint der Verkaufsschlager der Jahre 1969 bis 1971 nicht so gefragt gewesen zu sein. Die wenigen Angebote, die eine Stichprobe in einer Onlinebörse zu Tage förderte, lassen sich an zwei Händen abzählen. Die Preise reichten dabei von zirka 3.500 Euro für einen Diesel bis hin zu fast 19.000 Euro für in Italien stehendes 204 Cabriolet.

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