Gar nicht britisch: Datsun 2000 Fairlady Sports

Bei einer Oldtimerrallye sieht man häufig englische Roadster der 50er, 60er und 70er Jahre. Diese sind oft ganz stilecht in british-racing-green (dunkelgrün) lackiert. Mir persönlich gefielen diese Wagen nie besonders, aber anscheinend erfreuen sie sich einer großen Beliebtheit bei den Oldtimerfreunden. Als wir vor einiger Zeit an einem solchen Event teilnahmen, entdeckten wir in den Reihen den auf den Bildern zu sehenden Roadster in der bereits erwähnten Standardfarbe.

Datsun 2000 Fairlady Sports FrontEigentlich wollte ich diesen aufgrund des Desinteresses nicht weiter beachten. Im Vorbeigehen fiel mir dann aber auf das es sich nicht um einen der üblichen Austins handelte. Noch schlimmer: es war nicht mal ein Engländer! Des Rätsels Lösung war am Heck zu lesen: es handelte sich um einen Datsun 2000 (Fairlady Sports), also um ein japanisches Fahrzeug. Wem Datsun nichts sagt: heute heißen die Fahrzeuge Nissan.

Datsun 2000 Fairlady Sports SeitenansichtZurück zum Roadster. Laut „D“-Schild muss es wohl ein 1969er gewesen sein. Das Internet spuckt dazu folgende Daten aus: von 1968 bis 1970 gebaut. Angeblich auf 1.000 Stück limitiert, von denen die ersten 10 Leichtbauversionen zu Rennzwecken waren. Der Vierzylindermotor schöpft aus rund 2 Litern Hubraum ca. 150 PS und verhilft dem 910 kg leichten Wagen zu einer Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h. Gar nicht so schlecht für eine vermeintliche Kopie, die sogar schon vor einigen britischen Fahrzeugen existierte.

Datsun 2000 Fairlady Sports Heck

3 Gedanken zu „Gar nicht britisch: Datsun 2000 Fairlady Sports

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