Gesichtet: Mercedes-Benz 220 D Baureihe W 123

Zur Baureihe 123 von Mercedes habe ich irgendwie zwiespältiges Verhältnis. Zwar hatte ich mal einen in Form eines extrem lahmen Mercedes-Benz 200 D, doch so richtig schön fand ich den W 123 nie. Und das, obwohl meiner schon die wesentlich schöneren Rechteckscheinwerfer sowie Alufelgen hatte. Mittlerweile sind die meisten Fahrzeuge dieser Baureihe eh weggerostet oder verrichten ihren Dienst außerhalb von Deutschland. Umso überraschter war ich, als mir nach langer Zeit mal wieder ein gepflegtes Exemplar in einer (für mich) recht ungewöhnlichen Farbe begegnete.

Mercedes-Benz 220 D Baureihe W 123 vorne rechtsDer Mercedes schien ein Modell der ersten Serie zu sein, denn er hatte einerseits noch die runden Doppelscheinwerfer und andererseits bereits eine Oldtimerzulassung, sprich ein H-Kennzeichen und musste somit älter als Baujahr 1982 sein.

Mercedes-Benz 220 D Baureihe W 123 hinten rechtsDer Schriftzug am Kofferraumdeckel gab dann auch Auskunft, dass es sich um einen 220 D handelte. Das scheint erst mal besser als mein 200 D, ist es aber nicht und somit war der Wagen mit 60 PS bei rund 1.380 kg auch keine Rakete (135 km/h Höchstgeschwindigkeit, von 0 auf 100 km/h in rund 28 Sekunden).

Mercedes-Benz 220 D Baureihe W 123 innenErschwerend kam hinzu, dass ich immerhin einen Schalter fuhr, der hier gezeigte 220er war aber als zusätzliche „Bremse“ auch noch mit einer Automatik versehen. Ich glaube, dass das eher für die sonntägliche Ausfahrt taugt – mit Hut auf dem Kopf und Klorollenstricküberzug auf der Hutablage. Aber gerade in einem Mercedes Oldtimer kann man es durchaus mal ruhig angehen lassen, oder?

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