Gefahren: 2012 Škoda Rapid

Da ich bei der internationalen Präsentation nicht dabei sein konnte, nutzte ich meine Chance, den neuen Škoda Rapid im Rahmen der nationalen Präsentation zu fahren und so einen ersten Eindruck gewinnen zu können. Und der war überraschend gut, denn die „kleine“ Limousine konnte mit erstaunlich viel Raum punkten. Klein ist dabei natürlich ein dehnbarer Begriff, denn obwohl der Wagen oberhalb des Škoda Fabia und unterhalb des Octavia angesiedelt ist, erreicht der Rapid die fast die Größe des letztgenannten „großen Bruders“. Für Škoda kein Problem, denn es handelt sich um die alte Generation, die nächste Genration des Octavia wird an Größe zulegen und sich somit wieder deutlich vom Rapid abheben.

Da ich zu früh am Ort des Geschehens eingetroffen war, konnte ich den Wagen bereits im Vormittag einem ersten Fahrtest unterziehen. Ich fuhr eine Dame der Printmedien zum Flughafen und konnte so trotz der netten Gesellschaft erste Eindrücke des Wagens auf der Autobahn bekommen. Der 1,6 Liter TDI fuhr sich mit seinen 105 PS dabei durchaus angenehm, im fünften und somit höchsten Gang zirka 110 km/h bei rund 2.000 Umdrehungen pro Minute. Fast schon peinlich mutet es an, dass mir erst auf der Rückfahrt vom Flughafen der Heckwischer auffiel. Verwundert, warum einen Limousine einen Heckwischer braucht, öffnete ich auf einem Parkplatz erneut den Kofferraum und stellte fest, dass es sich um eine weit öffnende Heckklappe handelte, wie man sie von Fließhecklimousinen kennt. Das war mir aufgrund der Unterhaltung am Flughafen gar nicht aufgefallen.

Interessant ist, dass es trotz des verhältnismäßig riesigen Kofferraums auch im Innenraum der nicht ganz 4,50 Meter langen Škoda Rapid Limousine noch ausreichend Platz gibt. Und das auch, wenn großgewachsene Menschen wie ich auf dem vorderen Gestühl Platz nehmen. Neben der Beinfreiheit ist auch die Kopffreiheit auf der Rücksitzbank ausreichend, ich konnte normal sitzend eine Mitfahrt im Fond genießen. Ansonsten glänzt der Wagen mit der für Škoda typischen Übersichtlichkeit im Innenraum, wobei man trotz des Chromdekors in dieser Preisklasse in Sachen verwendeter Materialien nicht allzu hohe Ansprüche stellen darf. Immerhin sieht der Kunststoff in der mehrfarbigen Version etwas schicker aus.

Wo wir schon beim Preis waren: ab 13.990 Euro ist der Škoda Rapid in der Grundversion mit kleinem MPI-Motor (75 PS) zu bekommen. Dafür erhält man ganz schön viel Auto und einige clevere Details, wie zum Beispiel den im Tankdeckel untergebrachten Eiskratzer. Natürlich lässt sich der Preis mit einer höheren Ausstattungslinie und größeren Motoren entsprechend in die Höhe schrauben doch angeblich soll bei rund 25.000 Euro das Ende der Fahnenstange erreicht sein.

Hoffentlich bietet sich in Zukunft mal die Möglichkeit eines längeren Alltagstests, denn ich halte den Škoda Rapid für eine durchaus preisgünstige Lösung für junge Familien. Weitere Informationen zum ab 20. Oktober 2012 zu bekommenden Rapid findet ihr auf der Internetseite von Škoda. Weitere Bilder findet ihr in der folgenden Galerie und zum dort ebenfalls zu sehenden 1934er Škoda 420 Rapid wird ein separater Beitrag folgen. Weitere Beiträge zum neuen Škoda Rapid findet ihr unter anderem auch bei Bjoern und Sebastian, die auch an der Veranstaltung teilgenommen haben.

4 Gedanken zu „Gefahren: 2012 Škoda Rapid

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