Opel Omega A Caravan … in pink!

Ein Opel Omega A Caravan ist ein typisches Laderaumwunder und Arbeitstier aus den 80er und frühen 90er Jahren. Vorzugsweise Männer haben damit Baumaterialen oder die ganze Familie samt Gepäck von A nach B gefahren. Mittlerweile ist der Omega der ersten Generation der deutschen Definition nach ein Youngtimer – vorausgesetzt, er hat überlebt. Denn der Rost war des Opels größter Feind und hat viele der oft nicht pfleglich behandelten Lastesel im Laufe der Jahre einfach dahingerafft.

Auch ist der Opel Omega aufgrund der oben beschriebenen Gegebenheiten sicherlich nicht das typische Tuningobjekt, auch wenn es mit den Sechszylindermotoren mit drei Litern Hubraum und bis zu 24 Ventilen und bis zu daraus resultierenden 204 PS durchaus potente Modelle gab. Und wenn, dann waren es meist auch Kerle, die diese großen Fahrzeuge nach ihrem Gusto veredelten. Doch scheinbar ist auch das nur ein Klischee, wie der hier gezeigte Wagen mal wieder eindrucksvoll beweist. Oder handelt es sich nur um die dem Sprichwort nach die Regel bestätigende Ausnahme?

Auf einem Supermarktparkplatz stand dieser pinke Opel Omega Caravan in der Nachmittagssonne und sorgte für Aufmerksamkeit. Ein pinker Wagen mit diesen Ausmaßen ist einfach ein Hingucker, egal, ob er einem gefällt oder ob er scheinbar Augenkrebs verursacht. Gut gemacht war er allemal. Es gab eine andere Schnauze, Lufthutzen in der Motorhaube, einen anderen Endschalldämpfer, Alufelgen und seitlich angebrachte Hinweise „49 % Engel, 51 % Zicke“. Wisst ihr Bescheid. Innen entdeckte ich dann noch das obligatorische Sportlenkrad mit wesentlich geringerem Durchmesser, als es das Originalteil noch hatte.

Würdet ihr damit herumfahren?

3 Gedanken zu „Opel Omega A Caravan … in pink!

  • 10. September 2012 um 00:06
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    Warum nicht? Andere lackieren ihre Bude in Giftgrün oder Komunalorange. Auf den Weg zur Arbeit habe ich öfters mal einen SLK (alte Baureihe) in BABYROSA gesehen. Der wird dann aber auch von einer Frau gefahren 😉

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    • 10. September 2012 um 07:21
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      Natürlich hast Du Recht, was die extremen Farben angeht. Aber die sieht man ja heute an jeder Ecke. Knalliges pink ist dann doch eher selten, vor allen Dingen an so einem Wagen. SLK … okay, ist halt das typische Frauenauto, auch wenn es genug Herren der Schöpfung als SL-Ersatz fahren.

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  • Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 09.09.2012 › "Auto .. geil"

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