Motorisiertes Fundstück der Woche: Pontiac Fiero

Als wir vor unserem Urlaub noch flott mit dem Volvo 850 in die Werkstatt gefahren sind, staunte ich nicht schlecht, als ich auf dem Hinterhof einen kleinen Wagen entdeckte, den man hierzulande nicht allzu oft zu Gesicht bekommt. Dort stand ein Pontiac Fiero 2m4 in der Notchback-Variante.

Der Pontiac Fiero wird den meisten Lesern sicher nicht geläufig sein, handelt es sich schließlich nicht um eines der auch in Deutschland bekannten Fahrzeuge wie beispielsweise ein Ford Mustang oder eine Chevrolet Corvette. Der kleine Sportwagen mit Mittelmotor war auch keines dieser US-Cars mit monströsem V8 unter der Haube. Er war einfach ein kleiner Flitzer der 80er Jahre.

Manchen könnte der Name als Grundlage für Repliken bekannt sein, denn es gab diverse Umbausätze, um aus einem unscheinbare Pontiac Fiero einen Ferrari- oder Lamborghini-Klon zu basteln. Hierzu kamen aber meist die klassischen Fastback-Coupés zum Einsatz. Leider passten die Fahrleistungen dazu nicht so ganz. Der hier gezeigte Fiero 2m4 (2 Sitze, Mittelmotor, 4 Zylinder) zum Beispiel hatte einen Vierzylindermotor mit 2,5 Litern Hubraum unter der Haube, der gerade einmal rund 90 PS leistete – wohl nicht zwingend ein Quell der (Fahr-)Freude.

Immerhin gab es auch einen Sechszylinder, der aus 2,8 Litern immerhin 135 PS schöpfte. Im Internet finden sich weitere Leistungsangaben, wobei man sagen muss, dass auch gerne Fremdaggregate in den Fiero verpflanzt wurden, um der sportlichen Optik auch gerecht werden zu können. Sogar Chevy Smallblock-V8-Motoren sollen in den Fiero passen.

Mir persönlich gefiel der Wagen nie. Für mich hat das mit einem klassischen Ami nichts zu tun, der Hobel könnte ebenso aus japanischer Produktion stammen. Wobei er dann sicherlich mehr Bums gehabt hätte.

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