Motorisiertes Fundstück der Woche: Magirus-Deutz Eckhauber 2. Generation

Schon des Öfteren sind wir an diesem motorisierten Fundstück der Woche vorbeigefahren und meistens steht er an Ort und Stelle, bei Wind und Wetter. Man sieht dem Magirus-Deutz Eckhauber der zweiten Generation sein Alter an, der Einsatz bei der Feuerwehr, beziehungsweise danach in privater Hand , ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Dennoch strahlt er weiterhin diese Robustheit aus und man kann vermutlich schon morgen mit ihm die Welt umrunden, egal wie steinig die Wege sind.

Das liegt sicherlich auch daran, dass der Magirus-Deutz Eckhauber der zweiten Generation grundsätzlich ein LKW mit Allradantrieb war. Viele Fahrzeuge wurden daher für das Militär, die Feuerwehr oder den THW gebaut. Als Antrieb kamen die unterschiedlichsten Motoren zum Einsatz, die allesamt luftgekühlt waren. Es gab Vierzylinder, die an der schmaleren Haube zu erkennen sind, und dann ging es rauf über sechs und acht Zylinder bis hin zu Zehn- und Zwölfzylindern, die aus bis zu 16 Litern Hubraum bis zu 270 PS schöpften.

Interessant ist, dass der hier auf den Bildern gezeigte Magirus-Deutz trotz seines leicht ranzigen Zustands doch schon ein H-Kennzeichen, also eine Oldtimerzulassung erhalten hat, was die Kosten für den Unterhalt in Sachen Steuern und Versicherung wenigstens auf ein erträgliches Maß schrumpfen lässt. Der Spritverbrauch des Allradmonsters wird dennoch nicht ohne sein. Vielleicht ein Grund, warum der LKW mehr steht als fährt.

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