Buggy – mehr Lebenseinstellung denn Auto

Kaum erhellen die ersten Sonnenstrahlen die Landschaft sowie das Gemüt gleichermaßen, sieht man nicht nur fast schon langweilig anmutende Cabriolets, sondern auch ganz besondere Fahrzeuge des Freiluftvergnügens:

So ein Buggy war für mich schon immer ein Zeichen einer besonderen Lebenseinstellung. Welcher stereotype Beamte würde schon freiwillig in ein Fahrzeug mit kleinem Motor und ohne jeglichen Komfort und ohne Türen steigen? Eine gewisse Leidensfähigkeit ist beim Buggyfahren wohl eine Grundvoraussetzung.

Ich persönlich mag von der Form her den Deserter am liebsten, wirkt er aufgrund seiner Länge doch deutlich sportlicher als beispielsweise die kurzen Buggies von Apal. Leider bringt der flache Deserter auch Nachteile mit sich. So hatte ich mit meiner Körpergröße von 1,92 m schon diverse Probleme beim Ein- und Aussteigen sowie dem Lenken und Schalten, wobei mir meine Beine immer im Weg waren.

Sportlichkeit ist angesichts der Käferplattform mit entsprechendem Motor ein häufig unterschätztes Thema. Trotz des vermeintlich kleinen Motors gehen die Kisten aufgrund des geringen Gewichts schon ganz gut vorwärts. Und dass es in Sachen Motortuning beim VW Käfer und somit auch beim Buggy diverse Möglichkeiten gibt, ist ja nun schon lange bekannt.

Wer nun ein wenig auf den Geschmack gekommen ist, den kann ich ich ganz schnell wieder einbremsen: einen Buggy bekommt man nicht für ein paar Euros. Ähnlich wie beim VW Käfer sind die Preise für solche Exoten in den letzten Jahren schon gestiegen. Das Fahrvergnügen ist dafür aber auch ein ganz spezielles.

Seid ihr schon mal Buggy gefahren? Oder habt ihr sogar einen? Dann würde ich mich über einen Kommentar freuen!

3 Gedanken zu „Buggy – mehr Lebenseinstellung denn Auto

  • 23. Juni 2012 um 13:09
    Permalink

    Hallo Marco!

    Ich hatte auch mal ein Buggy.
    Es war zwar nicht der schönste, aber es machte sehr viel Spaß mit dem zu fahren.
    Und man zog auch alle Blicke auf sich! 🙂

    Leider wurde das Buggy geopfert, für einen Teil einer neuen Wohnung.

    Naja, irgendwann muss man Prioritäten setzen und sich entscheiden zwischen unvernunft und Vernunft.

    Antwort
  • Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 23.06.2012 › "Auto .. geil"

  • 24. Juni 2012 um 10:18
    Permalink

    Hallo Peter,

    mir ging es damals mit meinem Käfer ähnlich. Der musste aus familiären Gründen einem viertürigen Vernunftsauto weichen.
    Rückblickend ärgert mich das sehr. Aber man kann es nicht mehr ändern.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.