Motorisiertes Fundstück der Woche: Dodge (Neon) SRT-4

Wie in meinem Beitrag zum Pontiac Star Chief Custom Catalina schon geschrieben, entdeckt man manchmal Fahrzeuge, die sich von der breiten Masse des automobilen Alltags abheben. Das können Oldtimer sein oder aber auch einfach nur exotische Fahrzeuge egal welchen Baujahres, die man nicht allzu häufig zu Gesicht bekommt. Und meistens hat man auch nicht die Chance, mit den Besitzern ausufernde Gespräche zu führen. Was also bleibt, sind die Bilder und ein paar Informationen aus anderen Quellen. Dieses „Carspotting“ werde ich nun nach Möglichkeit wöchentlich in dieser neuen Rubrik „Motorisiertes Fundstück der Woche“ präsentieren.

Den Anfang macht ein Wagen, der mir zwischen all den grauen, schwarzen und weißen Fahrzeugen auf einem großen Parkplatz aufgrund seiner eher ungewöhnlichen Farbe direkt ins Auge sprang. Mir kam der Wagen zwar bekannt vor, aber ich musste dennoch auf das Heck gucken, um Gewissheit zu erlangen. „Dodge“ stand auf der linken Seite, „SRT-4“ auf der anderen. Der Dodge SRT-4 ist eigentlich ein Dodge Neon (in Deutschland aber als Chrysler Neon verkauft und in den Staaten als Plymouth Neon entstanden) , nur halt in der schnellen Version.

Hat ein normaler Neon maximal einen 152 PS leistenden Zweiliter unter der Haube, packt der SRT-4 mit seinem turbogeladenen 2,4-Liter-Motor in Sachen Leistung nochmals eine ordentliche Schippe oben drauf: 234 PS leistet der kleine Viertürer, der durch eine entsprechende Verspoilerung an Front und Heck direkt auffällt. In knapp 6 Sekunden soll der Wagen die 100-km/h-Marke passieren und erst bei 240 km/h soll die Tachonadel stehenbleiben. Total unamerikanisch ist der SRT-4 nur mit einem Schaltgetriebe erhältlich. Und dabei besagt das Klischee doch, dass Amis nur Automatik fahren können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.