Beeinflussen Markenbotschafter wirklich die Kaufentscheidung?

Heute ereilte mich die Meldung, dass Toyota zwei neue Markenbotschafter für die Kampagne „Hybrid-Sommer“ gewinnen konnte: Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Das mag für Toyota ja ganz schön sein, doch ich frage mich allen Ernstes, wer sich bei seiner Kaufentscheidung von Markenbotschaftern beeinflussen lässt? Habe ich mich etwa bei AOL angemeldet, weil Boris Becker „schon drin“ war? Nein, ich habe mich da angemeldet, weil ich überall mit AOL-CDs geradezu bombardiert wurde und somit ungefähr gefühlte drei Phantastilliarden Freiminuten in Anspruch nehmen konnte. Da konnte auch der Leimener Tennisprofi nichts dran ändern.

Die Toyota Hybrid Markenbotschafter

Das Problem mit den Markenbotschaftern ist natürlich die Tatsache, dass sie unter Umständen nicht von jedem gemocht werden. Nehmen wir den aktuellen „Fall“ Toyota. Axel Prahl kenne ich als bekennender Nicht-Tatort-Gucker zum Beispiel überhaupt nicht und Jan Josef Liefers kann ich nicht ausstehen. Aber sollte ich mir nun im Umkehrschluss der Werbebotschaft gerade deshalb keinen Toyota kaufen? Wohl kaum. Was bringen also die Markenbotschafter wirklich? Bei hochpreisigen Produkten wie Autos vermutlich eher wenig.

Oder wie seht ihr das?

3 Gedanken zu „Beeinflussen Markenbotschafter wirklich die Kaufentscheidung?

  • 31. Mai 2012 um 19:08
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    Man muss auch mal „anderer“ Meinung sein – und ja, im Grunde bin ich völlig bei Dir.
    Ich liebe halt Tatort und Axel Prahl kommt bei mir gleich nach Armin Rohde, Jürgen Vogel und Götz George …

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  • 31. Mai 2012 um 19:27
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    Die drei Letztgenannten kenne ich wenigstens …

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  • 20. Juni 2012 um 16:26
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    Ich finde, das kann man nicht pauschal beantworten. Wenn der Markenbotschafter hält, was sein Name verspricht (nämlich dass er zur Marke und der Botschaft passt), kann das durchaus positiv beeinflussen.
    Da gab es auch schon entsprechende Studien zur Mc Donald’s Werbung für Salate, Kaffee etc, die u.a. mit Heidi Klum geworben haben.

    Wichtig ist meiner Meinung nach, dass das Konzept dahinter stimmt und der Prominente Glaubwürdigkeit ausstrahlt, damit das Produkt überhaupt positiv wahrgenommen wird. Bei der eigentlichen Kaufentscheidung spielen dann natürlich noch viel mehr Faktoren eine Rolle – ein Promi allein ist da sicher kein „Wundermittel“.

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